Belegte Anwendung · Importersatz
Lokalisierung eines japanischen OEM-Spiralkegelrads
Ein Lokalisierungsprojekt für Spiralkegelräder: Aus einem teuren Importersatzteil mit langer Lieferzeit wurde eine wiederbeschaffbare lokale Versorgung – mit Prüfprotokollen und nachbestellfähigen Zeichnungen.
Ausgangslage beim Kunden
Der Kunde war lange auf ein einziges japanisches OEM-Spiralkegelrad angewiesen. Es war teuer, hatte lange Lieferzeiten und ließ sich bei dringenden Reparaturen kaum schnell beschaffen. Frühere lokale Nachbauversuche hatten das Zahnflankentragbild nicht reproduziert; das Projekt verlangte deshalb mehr als eine maßliche Kopie – nämlich präzise Vermessung und kontrollierte Verifizierung.
Herausforderung der Anwendung
Zuerst die drei Randbedingungen klären, die die Leistung bestimmen
Das Lösungspaket von Wolfer
Die entscheidenden Schnittstellen als eine Antriebskette geprüft
- Das Spiralkegelradpaar wurde aus der Vermessung des Musters und den Einbauverhältnissen rekonstruiert.
- Das Tragbild wurde an die tatsächliche Einbaulage und die Lagerabstützung beim Kunden angepasst.
- Werkstoff, Wärmebehandlung und Oberflächenzustand wurden auf die ursprünglichen Betriebsbedingungen abgestimmt.
- CAD-Datensatz und Prüfplan für Nachbestellungen erstellt, um spätere Ersatzlose zu unterstützen.
Vorgehen im Engineering
Von der Zeichnungsprüfung bis zur Prüffreigabe
Neben der Vermessung der Bezugsgeometrie haben wir geprüft, wie das Zahnrad in der Baugruppe des Kunden tatsächlich sitzt.
Im Mittelpunkt stand das Zahnflankentragbild, nicht nur die Kopie der Außenmaße.
Es entstand eine kontrollierte Lokalisierungsdokumentation, sodass Folgeaufträge nicht wieder bei der Vermessung des Musters beginnen müssen.
Nachweise
Nachweise, die mit den Teilen geliefert werden
- ✓Prüfung des Zahnflankentragbilds am Kegelradpaar.
- ✓Maßprüfung der Anschlussmaße, der Bohrung und der verzahnungsbezogenen Maße.
- ✓Nachweise zu Härte und Wärmebehandlung.
- ✓Bestätigung auf dem Prüfstand des Kunden und Zeichnungsnummer für die Nachbestellung.
Ergebnis
Ergebnis für den Kunden und Nutzen bei Nachbestellungen
- Gegenüber dem bisherigen japanischen OEM-Angebot senkte das lokal gefertigte Ersatzteil die Einkaufskosten des Kunden um 56 %.
- Die Nachversorgung wechselte vom Importbestellzyklus auf einen lokalen Weg – abgesichert durch einen nachbestellbaren Zeichnungssatz und die Prozessdokumentation.
- Das Zahnflankentragbild stimmte mit dem importierten Original überein – vor der Losfreigabe wurde jedes Teil anhand des Einbaumaßes und des Tragbilds des Kunden geprüft.
BESTÄTIGTES ERGEBNIS
Spiralkegelrad als Importersatz: 56 % geringere Einkaufskosten als beim japanischen OEM
Der Kunde war lange auf ein japanisches OEM-Spiralkegelrad angewiesen – teuer in der Beschaffung und mit langer Lieferzeit. Wolfer hat über die Vermessung des Musters und eine kontrollierte Verifizierung das Zahnflankentragbild nachgebildet, Werkstoff und Wärmebehandlung abgeglichen und nachbestellbare Zeichnungen samt Prüfplan erstellt. So wurde aus einem teuren Importersatzteil eine wiederholt beschaffbare lokale Versorgung.
↓56%
Einkaufskosten im Vergleich zum japanischen OEM-Angebot
Zahnflankentragbild
Kontrollierte Verifizierung · keine einmalige Kopie
Nachbestellbar
Zeichnung + Prüfnummer dokumentiert
„Qualität, Liefertreue und Service von Wolfer sind durchweg stabil. Der Stückpreis liegt zwar etwas höher, aber rechnet man die eingesparten Betriebskosten durch weniger Stillstand und Nacharbeit ein, sind die Gesamtkosten trotzdem niedriger.“
Unterlagen für den Projektstart
Diese Angaben beschleunigen technische Prüfung und Angebot
- Originalzeichnung, Bestellnummer des Importteils, Muster oder verschlissenes Teil.
- Fotos der Baugruppe, Einbaumaß, Achsenwinkel und Drehrichtung im Betrieb.
- Aktueller Einkaufspreis, Schwachstellen bei der Lieferzeit und Freigabeanforderungen des Kunden.
