Fertigungskompetenz · Engineering-Systeme
3D-Zeichnungsdatenbank, FEM-Validierung und rückverfolgbare Fertigungsaufzeichnungen – für jede einzelne Lieferung
Wolfer betreibt ein Engineering-System mit 3D-CAD im Zentrum. Jede Kundenzeichnung liegt als versioniertes 3D-Modell vor, nicht nur als abgelegtes PDF. Aus demselben System werden die CAM-Programme, die FEM-Nachweise und die Prüfvorlagen gespeist, mit denen die Qualitätssicherung in der Fertigung arbeitet – so bleibt die Kette von der Konstruktion über die Fertigung bis zur Prüfung durchgängig.
Zeichnungsformat
SolidWorks · STEP · DWG
FEM-Analyse
Für hochbelastete Schlüsselbauteile
Aufbewahrung der Unterlagen
über 10 Jahre
Lieferzeit bei Nachbestellung
15–20 Tage
Der unmittelbare Nutzen für den Kunden: Nachbestellungen werden schneller geliefert. Ein Erstauftrag benötigt in der Regel rund 30 Tage, eine Nachbestellung meist nur 15–20 Tage. Der Grund: Angebot, Bearbeitungsplan und Prüfvorgaben müssen nicht neu erstellt werden – wir rufen das bereits abgesicherte Fertigungspaket ab und führen es auf dem neuen Materiallos erneut aus.
Fertigungskompetenz
Jede Kundenzeichnung wird als SolidWorks-Bauteilmodell gespeichert und zusätzlich als STEP-Datei exportiert. Zeichnungsstände werden durchgängig verfolgt; Nachbestellungen greifen auf dasselbe Ursprungsmodell zu, sodass Fertigungsabweichungen durch verwechselte Versionen ausgeschlossen sind.
Bei hochbelasteten Zahnrädern, Zahnwellen und anderen tragenden Bauteilen führen wir vor der Erstteilfertigung eine FEM-Validierung von Zahnfußspannung und Flankenpressung durch und erkennen strukturelle Risiken so frühzeitig.
Zu jedem Teil wird das zugehörige Bearbeitungsprogramm archiviert. Auch die 50. Nachbestellung läuft noch über dieselbe Werkzeugbahnstrategie wie der Erstauftrag – für gleichbleibende Losqualität und verlässliche Liefertermine.
Die Prüfdaten jedes Loses werden unter der Losnummer im Engineering-System abgelegt. Bei Nachbestellungen greifen wir auf dieselbe Prüfbasis zurück – das sichert die Gleichmäßigkeit von Los zu Los.
Jedes Werkszeugnis des Stahlwerks wird gescannt, archiviert und dem zugehörigen Lieferlos zugeordnet – für Materialrückverfolgung, Qualitätsaudits und interne Compliance-Prüfungen des Kunden.
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